Cycling holidays, Austria

Der Murradweg

Der Murradweg ist einer der besten Radrouten in Österreich. Kilometer an Kilometer ohne Verkehr nur Österreichs wunderbare Landschaft.

Tour de Mur

Wenn Sie an der „Tour de Mur“ interessiert sind, hier ein paar Highlights:

  • Distanz: 365 km auf Radwegen – barrierefrei!
  • Höhenunterschied: 1078 Höhenmeter (totale Anstiege)
  • Route: gestartet wird am Mur Ursprung im Lungau und endet an der Therme Bad Radkersburg in der Steiermark.
  • Schwierigkeit: leicht bis mittel (auch für Anfänger geeignet!)
  • Straßen: sehr gute Radwege
  • Zeitaufwand: ungefähr eine Woche inklusive Zeit für Sightseeing
  • Beste Jahreszeit: Mitte April bis Mitte Oktober
  • Wegkennzeichen: Grüne Zeichen „R2 – Murradweg“
  • Barrierefrei – Handbiker geeignet!
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Murradweg-Austria

Die Radroute startet am Murursprung und folgt der Mur entlang bis zur Slowenischen Grenze nach Bad Radkersburg. Wir starteten aber direkt in St. Martin. Wenn man sich für diese one-way Tour entscheidet muss man vorher den Rücktransport organisieren!

Am ersten Tag fuhren wir 52km, meistens bergab entlang der Mur. Vorbei am Schloss Moosham durch die Vororte von Tamsweg über mehrere Brücken und stärkten uns bei einem guten Mittagessen in Stadl an der Mur (ca. 3h von St. Martin entfernt). Weiter fuhren wir durch St. Ruprecht ob Murau und St. Georgen ob Murau um endlich an unser Ziel das Hotel Brauhaus in Murau zu gelangen. Nach einer kleinen Stärkung erkundeten wir das kleine Städchen Murau.

Am zweiten Tag fuhren wir 49 km. Diese Etappe hat etwas mehr Steigungen als die Erste. Wir radelten durch Saurau, Frojach nach Scheifling. Hier aßen wir zu Mittag. Der Weg führte uns nun steil weiter bis nach Judenburg in das Hotel Sternengucker welches sich das Gebäude mit der Jugendherberge teilt. Leider konnten wir Judenburg nicht mehr erkunden da ein schweres Gewitter aufzog. Der Stadtturm von Judenburg soll aber sehr schöne Ausblicke bieten.

Am dritten Tag fuhren wir 75km fuhren wir weiter leichter als am Tag zwei weiter. Das Tal wurde nun breiter und wir passierten Knittelfeld, St. Margarethen und St. Lorenzen. St. Stefan ob Leoben und St. Michael in der Obersteiermark bishin nach Leoben wo wir unser verdientes Mittagessen einnahmen. Nach dem Essen fuhren wir durch Leoben um am späten Nachmittag Bruck an der Mur, mit seinem schönen Stadtplatz, zu erreichen. Wir radelten noch ein paar Kilometer weiter zum Gasthaus Ebner, etwas außerhalb von Bruck an der Mur.

Am vierten Tag fuhren wir 65km nach Graz. Vorbei an Pernegg und Frohnleiten bis nach Deutschfreistritz wo wir wieder einmal ein sehr gutes Mittagessen einnahmen. Nach dem Mittagessen starteten wir in Richtung Graz welches wir genau zur rush hour erreichten und uns die Straßen mit den Autofahren teilen mussten. Nach 6km erreichten wir Meyers Gasthof am anderen Ende von Graz. Den nächsten Tag verbrachten wir mit sight-seeing in Graz: Kunsthaus, Uhrturm am Schlossberg, Murinsel, Landeszeughaus … sehr sehenswert!

Am sechsten Tag radelten wir 60km bis nach Mureck. Die Landschaft veränderte sich zusehens, immer weiter und flacher. Wir fuhren durch Wildon und Leibnitz und stärkten uns z u Mittag in Spielfeld. Sehr nah an der slowenischen Grenze gings immer weiter nach Mureck wo wir wieder übernachteten. Wir besichtigten die Schiffsmühle gleich hinter unserem Gästehaus, Bettina.

Am letzten Morgen fuhren wir noch 25km bis wir unser Ziel Bad Radkersburg erreichten. Dieser Ort, mit seiner Geschichte und den wunderbaren alten Gebäuden hat einen ganz besondern Charme. Hier trafen wir unseren Reiseveranstalter der uns in 3h wieder zurück nach St. Michael brachte.

Die Radtour war sehr genußvoll, immer entlang der Mur von deren Ursprung in den Berg durch immer flacheres Gelände bis nach Bad Radkersburg. The Berglandschaft war fantastisch und wir kreuzten die Mur zigmal über kleine Holzbrücken und radelten durch verschiedene, historische Städte und Orte. Der Radweg ansich war sehr gut ausgeschildert und sehr ruhig. Einzig die Wegfindung durch Graz war etwas schwieriger. Auch die Unterbringen war ausgezeichnet. Aufjedenfall eine Tour wert wenn man die Herausforderung sucht.

Clare Taylor